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    <title>Wort zum Sonntag : Rubrik:Gesellschaft</title>
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    <dc:publisher>Gschaftler</dc:publisher>
    <dc:creator>Gschaftler</dc:creator>
    <dc:date>2011-02-19T16:58:09Z</dc:date>
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    <title>Wort zum Sonntag</title>
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  <item rdf:about="http://gschaftler.twoday.net/stories/liebigstrasse-14/">
    <title>Liebigstraße 14</title>
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    <description>Eigentlich sollte man meinen, die große Revolution unserer Zeit finde derzeit in Ägypten statt. Das jedoch ist ein Trugschluss, der sich mit Blick auf die deutsche Hauptstadt schnell entlarven lässt. &lt;br /&gt;
Denn die wahren Revoluzzer trafen sich in den letzten Tagen rund um die Liebigstrasse 14 in Berlin, um gegen Staatsterror und gegen die Fänge des Kapitalismus zu kämpfen. Das letzte besetzte Haus wurde geräumt und keine Sau interessiert es. Dabei hätte der letzte Widerstand gegen unser Terror-Regime deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher widme ich diesen Helden meinen Eintrag, denn über Ägypten kann ja jeder schreiben. Nicht einmal die glorreichen 68er, die über alles erhabenen WAHREN Besetzer, stehen zur Seite. Diese beschäftigen in diesen Tagen lieber die Gerichte der Stadt. Es geht um die Eigentumsverhältnisse der Immobilien, die damals besetzt und von der Kommune bewohnt wurden. Heute sind diese aber millionenschwer und dies schmutzige Kapital wird  nunmal ungern geteilt. So trifft man sich lieber mit geschniegelten Anwälten, um Strategien zu besprechen, die den Kameraden von einst endgültig unschädlich machen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage muss erlaubt sein warum niemand dieser neuen Immobilien Besitzer sein Eigentum der Szene zur Verfügung stellt? Hört also alle Solidarität auf, sobald es um das eigene Eigentum geht?  Nun ja ,während dessen kämpft die Front in der Liebigstrasse 14 Ihr letztes Gefecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friede sei mit Euch!</description>
    <dc:creator>Gschaftler</dc:creator>
    <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Gschaftler</dc:rights>
    <dc:date>2011-02-07T17:28:00Z</dc:date>
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    <title>Stuttgart 21</title>
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    <description>Verzweifelt versuche ich zu verstehen was eigentlich derzeit in Stuttgart und Umgebung los ist. Bin kein Schwab, habe keine Ahnung von Kopfbahnhöfen und fühle mich nicht berufen Partei zu ergreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sache jedoch stößt mir gehörig auf: die Tatsache, dass Tausende von Menschen auf einmal Experten im Bereich der Verkehrs-Großprojekte sind. Diese Experten, die scheinbar aus dem gebildeten Bürgertum entstammen, formieren sich zu einem stupiden engstirnigen Mob. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einziger klarer Blick auf die Situation würde jedoch genügen um zu erkennen, dass in beiden Fronten der Wurm drin ist. Wenn zwei Gutachten, die unter der Annahme von völlig unterschiedlichen Szenarien, so weit auseinander liegen, kann doch etwas nicht richtig sein. Derweil denkt die halbe Republik ihr Wissenstand reiche aus,  um nach dem Lesen eines einzigen Kommentars auf den Titelseiten der deutschen Tageszeitungen, die Problematik in Ihrer ganzen Komplexität zu begreifen und Position zu beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort wird den am lautesten schreienden Menschen hinterhergelaufen, ohne deren Argumente zu prüfen bzw. deren Intention zu hinterfragen. Der mündige Bürger verwandelt sich nach  ein paar Schlagzeilen und Statistiken, zu genau dem Arschloch das ER  bekämpfen wollte! Keine Meinungen, keine Fakten und schon gar keine Alternativen müssen hinterfragt werden, denn ER hat RECHT und kämpft  natürlich für eine gute Sache und das Wohl Aller! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh Gott und dann immer wieder der so vorhersehbare Ruf nach mehr Mitspracherecht, den auch hier wieder alle fordern. Ja klar, dann lasst uns doch gleich Kai Diekmann zum ewigen Kanzler ernennen. Wie auch immer dieser ganze Quatsch ausgeht, bitte lasst den Rest der Republik damit in Ruhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesegneten Sonntag</description>
    <dc:creator>Gschaftler</dc:creator>
    <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Gschaftler</dc:rights>
    <dc:date>2010-10-18T11:30:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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